1:0

Werder zittert sich zum Klassenerhalt – mit Hilfe der Konkurrenz

Glück gehabt: Weil die Konkurrenten Wolfsburg und St. Pauli nicht gewannen, konnten sich die Bremer in der Fußball-Bundesliga trotz eigener Niederlage retten.

Werder-Trainer Daniel Thioune hatte es bereits vor diesem 33. Spieltag und der Partie gegen Hoffenheim angekündigt. Sollte seine Mannschaft den Klassenerhalt an diesem Wochenende schaffen und damit gerade so als Tabellen-15. über die Ziellinie dieser Bundesliga-Saison schlittern, dann sei das keine Feier wert.

Niemand kann mit dem Klassenerhalt in dieser Saison vollends zufrieden sein. Wenn wir 15. werden, sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. Aber es verbietet sich zu feiern.

Die Korken knallten am Samstagabend also nicht, doch die Bremer hatten den Klassenerhalt noch geschafft – der Konkurrenten sei Dank. Weil der Tabellen-17. St. Pauli gegen Leipzig mit 1:2 verloren hatte und im Abendspiel der VfL Wolfsburg gegen Meister Bayern München auch nicht gewinnen konnte (0:1), war Werder gerettet.

Werder-Trainer Thioune nach 0:1 in Hoffenheim: "Es war mehr drin". 

Somit reichen den Bremern ihre 32 Punkte und sie können weder von Wolfsburg noch St. Pauli am letzten Spieltag am kommenden Samstag noch überholt werden. Die Grün-Weißen waren also mit dem blauen Auge davongekommen. (Quelle: buten&binnen)