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Zweiter Sieg in Folge! Werder Bremen gewinnt bei Union Berlin
Werder Bremen hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga den zweiten Sieg in Folge geholt. Der SVW gewann nach langer Überzahl am Sonntagabend beim 1. FC Union Berlin verdient mit 4:1 (2:1).
Olivier Deman (31.) und Jens Stage (35.) konterten das Strafstoßtor des ehemaligen Bremers Derrick Köhn (18.) noch in der ersten Hälfte. Marco Grüll (66.) und Patrice Covic (90.+4) trafen im zweiten Durchgang zum Endstand.
"Wir haben richtig gut gespielt."
Anders als beim Werder-Debüt von Trainer Daniel Thioune in Freiburg (0:1) wussten die Grün-Weißen in Berlin die lange Überzahl nach einer frühen Rote Karte für Unions Mittelfeldspieler Andras Schäfer (19.) für sich zu nutzen und hätten bei besserer Chancenverwertung auch noch höher gewinnen können. Torschütze Stage freute sich nach der Partie, über die "gute Leistung von uns" - und darüber, "dass wir die Punkte mitnehmen".
Durch den Erfolg haben die Hanseaten die Hauptstädter wieder tief in den Abstiegskampf mit reingezogen. Zudem verließen sie Relegationsplatz 16 und schoben sich an Köln, Mainz und St. Pauli (zuvor 0:0 gegen Frankfurt) vorbei auf Rang 13. Weiter geht es am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, im NDR Livecenter) mit dem Heimspiel gegen Mainz - und somit erneut gegen einen direkten Konkurrenten.
Auf Köhns Führung folgt Schäfers Rote Karte
Rund 15 Minuten passierte an der Alten Försterei wenig, dann hielt SVW-Verteidiger Niklas Stark Union-Angreifer Ilyas Ansah gefühlte 15 Sekunden - zumindest aber sehr lange - am Trikot und ließ ihn erst im Strafraum los. Schiedsrichter Timo Gerach zeigte auf den Punkt, von wo aus Köhn souverän verwandelte (18.).
Die Berliner waren in Führung - und eine Minute später in Unterzahl, weil Schäfer im Mittelfeld Stage auf den Fuß stieg und Gerach sofort Rot zeigte. Der VAR nahm die vertretbare, aber durchaus harte Entscheidung nicht zurück.
Deman und Stage drehen Spiel binnen vier Minuten
Werder war in Überzahl und drehte das Spiel binnen weniger Minuten: Erst schlenzte Deman den Ball nach einer zu kurz abgewehrten Ecke aus 16 Metern mit links herrlich in den linken Winkel (31.), dann köpfte Stage einen weiteren Eckstoß in die Maschen (35.).
Cameron Puertas kurz vor (44.) und Stage (50.) sowie Romano Schmid (55.) kurz nach der Pause verpassten den dritten Treffer der Grün-Weißen zunächst. Besonders Stage hatte Pech, weil sein Versuch an den Pfosten klatschte.
Grüll und Covic machen alles klar
Der Chancenwucher rächte sich - anders als in vielen Spielen der bisherigen Saison - aber nicht. Nach einer Ping-Pong-Situation im Berliner Strafraum behielt Schmid die Übersicht und legte vor Union-Keeper Frederik Rönnow quer auf Grüll, der den Ball im Zweikampf mit Leopold Querfeld ins Tor grätschte (66.).
Durch den ersten Treffer des Österreichers seit dem Hinspiel (1:0) war die Partie entschieden, Covic sorgte tief in der Nachspielzeit für den Endstand (90.+4 (Quelle:ndr.de)

