Uzun und Bahoya in Torlaune: Frankfurt feiert gegen Werder starken Einstand
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4:1 | ![]() |
Eintracht Frankfurt hat beim Auftakt in die neue Bundesliga-Saison hochverdient und überzeugend gegen Werder Bremen gewonnen und dank des 4:1 direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Besonders Uzun und Bahoya sorgten für gute Stimmung im Deutsche-Bank-Park.
Can Uzun und Jean-Matteo Bahoya waren die überragenden Männer bei Eintracht Frankfurt am Samstagnachmittag. IMAGO/Schüler
Im ausverkauften Deutsche-Bank-Park herrschte zum Auftakt in die neue Bundesliga-Saison prächtige Stimmung, die sich ab Minute eins von den Rängen auf den Rasen übertrug. Die Eintracht-Elf, im Vergleich zum 5:0 beim FV Engers mit Ex-Bremer und Zugang Zetterer und Theate anstelle von Grahl und Nkounkou (beide Bank), strotzte vor Spielfreude.
Im 4-2-3-1-System kontrollierte die SGE die gesamte erste Hälfte und war die deutlich bessere Mannschaft. Bereits in der dritten Minute hätte Burkardt bei seiner Bundesliga-Premiere für die Eintracht den Führungstreffer erzielen müssen, traf aus kurzer Distanz allerdings nur den rechten Pfosten (3.). Der SV Werder hingegen überstand die anfängliche Druckphase der Hausherren vom Main unbeschadet, war aber nachdrücklich gewarnt, Fehler möglichst zu unterlassen.
Uzun trifft und legt vor
Mit Backhaus anstelle von Zetterer und Malatini sowie Bundesliga-Neuling Mbangula für Wöber (verletzt) und Covic (Bank) versuchte Trainer Horst Steffen bei seinem Bundesliga-Debüt neue Impulse nach dem Pokal-Aus in Bielefeld zu setzen. So wirklich mithalten konnten die Bremer aber nicht und kamen nur zu kleineren Chancen, die nicht sonderlich nennenswert waren.
Stattdessen jubelte Uzun in der 22. Minute über ein Traumtor seinerseits, ehe der Ex-Nürnberger nur zwei Minuten später als Vorlagengeber in Erscheinung trat und Bahoyas Treffer zum 2:0-Zwischenstand einleitete (24.). Werder war um Antworten bemüht, doch mit Ausnahme von ein paar Gegenstößen taten sich die Gäste im Spiel nach vorne schwer.
Lediglich ein Lattentreffer sprang in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs heraus, allerdings aus einer Abseitsposition heraus (45.).
Auch nach der Pause war sofort zu vernehmen, wer qualitativ und spielerisch die bessere Mannschaft war. Erneut legte Uzun für Bahoya auf und wieder klingelte es hinter Backhaus - bereits in der 47. Minute. Die Antwort des SVW ließ aber aufhorchen. Quasi vom Anstoßpunkt und infolge eines Ballverlusts des ansonsten überzeugenden Uzun besorgte Njinmah das 1:3 (48.), was den Auftakt einer kleinen Gäste-Druckphase bedeutete.
Knauff beendet alle Diskussionen
Die einzige aussichtsreiche Chance in diesen Minuten hatte Grüll, der sich allerdings in der Entscheidungsfindung schwer tat (52.). Darüber hinaus hielt Werder zwar gut mit, konnte sich davon aber nichts kaufen, denn die Defensive der Eintracht stand sattelfest.
Knauffs Treffer zum 4:1 nur drei Minuten nach seiner Einwechslung sorgte endgültig für die Vorentscheidung (70.). Bremen erholte sich davon nicht mehr, konnte von Glück sprechen, nicht noch einen fünften Gegentreffer kassiert zu haben. Während Knauff gleich zweimal ein weiteres Tor auf dem Fuß hatte (72. und 89.), verpasste Wahi in Minute 80 knapp. (Quelle: kicker)