Andy, Chris, Diego88, Figo, Larsvw1899, Schnurps, SchwobaBremer und WerderHeiko sahen diese Niederlage.

Werder scheitert auf der Alm: Pokal-Reise der Arminia geht weiter

Arminia-Coach Mitch Kniat nahm nach dem 3:0-Sieg bei 1860 München in der 3. Liga vier Umstellungen vor: Statt Hagmann, Sarenen Bazee, Grodowski und Uldrikis (alle Bank) begannen Oppie, Schreck, Kunze sowie Kania. Mit einer Ausnahme - Felix spielte statt Großer (Bank) - spielte damit dieselbe Anfangsformation wie beim 3:1-Erfolg im Achtelfinale gegen den SC Freiburg.

Auch Werders Trainer Ole Werner stellte nach der 0:5-Pleite in Freiburg in der Bundesliga viermal um. Anstelle von Pieper, Bittencourt, Njinmah (alle Bank) sowie Schmid (erkrankt) spielten Malatini, Stage, Grüll und Ducksch, der damit erstmals gemeinsam mit Winterneuzugang Silva in der Startelf stand.


Malatini wird zum Unglücksraben

Bielefeld setzte den Favoriten im Aufbauspiel von Beginn an unter Druck. Die Bremer zeigten sich davon tatsächlich empfindlich gestört - und kamen so kaum einmal auch nur in Nähe des Strafraums. Tatsächlich kam Werder in der ersten Hälfte zu keiner einzigen hochkarätigen Torchance. Zudem hatte der SVW Pech, dass Ducksch mit muskulären Problemen im rechten Oberschenkel schon nach rund einer halben Stunde ausgetauscht werden musste. Njinmah kam in die Partie (30.).

Lag es an der Abwesenheit von Ducksch? In jedem Fall wurde Bremen nun defensiv immer unkonzentrierter, während die Arminia von Fehlern der Gäste profitierte: Malatini vertändelte rechts vor dem Strafraum den Ball an Wörl, der nicht lange fackelte, nach innen zog und aus rund 20 Metern mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0 traf (35.). Doch damit noch nicht genug: Nachdem Zetterer einen Freistoß von Russo gerade noch parierte (37.), unterlief Pechvogel Malatini nach einer Flanke auch noch ein unglückliches Eigentor zum 2:0-Pausenstand für  (41.).


Werners Joker stechen schnell

Werner reagierte nach der Halbzeit und brachte Bittencourt und Burke für Grüll sowie Silva. Tatsächlich kam Bremen nun deutlich präsenter und wacher aus der Kabine und machte sofort einigen Druck. Burke köpfte knapp vorbei (47.), Njinmah scheiterte im Eins-gegen-eins an Kersken, der mit Glück und viel Geschick riskant parierte (48.). In der 56. Minute war es soweit: Nach Bittencourts Vorlage erzielte mit Burke der andere Pausen-Joker des SVW per Dropkick den Anschlusstreffer.

Ganz bitterer Moment dann bei Bielefeld für Uldrikis, der erst unmittelbar vor dem 1:2 eingewechselt worden war und mit einem Fehlpass den Bremer Treffer eingeleitet hatte. Im Mittelfeld knickte der Winter-Neuzugang mit dem Bein ein und musste anschließend per Trage vom Feld gebracht werden (65.). Nach der längeren Verletzungspause war der große Druck des SVW wieder verebbt, Bielefeld hielt das Geschehen weitgehend vom eigenen Strafraum fern.

"Stürmer" Pieper scheitert an der Latte

In der Nachspielzeit aber wurde es noch einmal dramatisch. Der von Werner als Stürmer für die Schlussphase eingesetzte Joker Pieper traf aus wenigen Metern per Kopf die Querlatte (90.+2). Einige Minuten später erzielte Schreck nach einem Konter das vermeintliche 3:1, das aber aufgrund eines Fouls im Vorfeld nach Video-Check revidiert wurde (90.+6). Und so musste die Arminia noch einige Minuten mit gefährlichen Standardsituationen überstehen, ehe der Halbfinaleinzug perfekt war.

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